28.06.2026 QVLS-iLabs
QVLS-iLabs beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung
Forschungsministerin Bär informiert sich am Stand des Zukunftsclusters über aktuelle Projekte und konkrete Anwendungen von Quantentechnologie.
Mit Ionenfallen aus Niedersachsen macht der Zukunftscluster QVLS-iLabs Quantentechnologie erlebbar – für neugierige Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die Fachwelt. Davon überzeugte sich Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung am 20. und 21. Juni 2026 in ihrem Ministerium in Berlin.
Am Stand von QVLS-iLabs, bestückt mit zwei Exponaten des Wissenschaftsmuseums phaeno aus Wolfsburg, konnten Gäste hautnah erleben, wie geladene Teilchen mit elektrischen Feldern eingefangen werden. Der Zukunftscluster präsentierte so das Grundprinzip einer Ionenfalle. Bär informierte sich am Stand über die Funktionsweise von Ionenfallen und deren Bedeutung für die Zukunft des Quantencomputings.
Über beide Tage hinweg war das Interesse an der Arbeit von QVLS-iLabs beeindruckend: Familien und technikbegeisterte Bürgerinnen und Bürger stellten Fragen: Von physikalischen Grundlagen bis hin zu konkreten Anwendungen in Quantencomputern. Der Zukunftscluster machte komplexe Quantentechnologie verständlich und greifbar. Am Samstag hielt Larissa Braun aus dem Zukunftscluster QVLS-iLabs einen Vortrag zum Thema „Wie fängt man Atome – und wie rechnet man mit ihnen?" Außerdem stellte sie das QVLS-Ökosystem vor, das über den Zukunftscluster hinaus geht.
Das BMFTR fördert QVLS-iLabs im Rahmen der Zukunftscluster-Initiative und unterstütz so sein Ziel, Quantentechnologien zur Anwendungsreife zu bringen. Der Tag der offenen Tür war eine gelungene Gelegenheit, diese Arbeit in die Mitte der Gesellschaft zu tragen – und zu erleben: Das Interesse an Quantentechnologie ist in der breiten Öffentlichkeit angekommen.