Regionen stärken, Zukunft gestalten – Was die 16 Zukunftscluster-Finalisten bewirken wollen

Deutschlands Erfolg als einer der führenden Forschungs- und Wirtschaftsstandorte der Welt basiert auf seiner Innovationskraft. Besonders zügig werden dort Innovationsprozesse angestoßen und Forschungsergebnisse in die konkrete Anwendung überführt, wo sich die Stärken unterschiedlicher Akteure in geografischer Nähe verbinden und optimal zusammenwirken. Diese regionalen Innovationsnetzwerke, sogenannte Cluster, will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Wettbewerb „Clusters4Future“ weiter stärken.

Regionale Verteilung der Zukunftscluster-Finalisten (Quelle: PtJ)

Aus 137 Einreichungen hat eine unabhängige Expertenjury die besten 16 zur Förderung für eine sechsmonatige Konzeptionsphase empfohlen. Gestartet sind die Zukunftscluster-Finalisten der 1. Runde am 1. Mai 2020.

16 Finalisten aus zehn Bundesländern wollen die Innovationsnetzwerke der Zukunft entstehen lassen. Sie haben in einer ersten Wettbewerbsrunde die überzeugendsten Ansätze gezeigt, gerade erst aufkeimende Innovationsfelder zu erschließen. Ihr Anspruch ist es, schneller passende Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Dabei sind die Themen so vielfältig wie die Konzepte selbst, umfassen etwa Wasserstoff, Quantentechnologie, Krebsforschung oder nachhaltige Mobilität. Dafür haben sich Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, gesellschaftliche und weitere relevante Akteure in den Regionen zusammengeschlossen, teilen exklusives Wissen miteinander und bündeln ihre Kompetenzen.

Mit forschungsstarken Regionen wie den Zukunftsclustern präsentiert sich Deutschland als zukunftssicheres Innovationsland. Von den neu entstehenden Produkten und Dienstleistungen profitieren die Menschen im Alltag, die einzelnen Regionen in ihrer Entwicklung und ganz Deutschland im Wettbewerb um die weltweit führenden Forschungs- und Wirtschaftsstandorte.

Wie die Zukunftscluster-Finalisten ganz praktische Lösungen für die Menschen entwickeln wollen und damit Deutschland zu einem Wettbewerbsvorsprung verhelfen, zeigen die folgenden 16 skizzierten Strategien (in alphabetischer Reihenfolge). Sie wurden von einer vom BMBF berufenen Expertenjury zur Förderung für die am 1. Mai 2020 begonnene Konzeptionsphase empfohlen. Bis zu sieben Zukunftscluster werden im Anschluss die Chance erhalten, ab 2021 mit je maximal fünf Millionen Euro jährlich ihre Konzepte wirkungsvoll in einer ersten dreijährigen Umsetzungsphase zu realisieren.

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