AMBER

Additive Manufacturing Cluster Berlin-Brandenburg

Koordination: Technische Universität Berlin; Partner: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin; Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, Potsdam; IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin

Was macht den Zukunftscluster-Finalisten aus?

Im Fokus von AMBER steht das transdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsfeld „Additive Manufacturing“ (AM), auch häufig als 3D-Druck bezeichnet. Der Zukunftscluster-Finalist hat die drei vielversprechendsten Anwendungsbereiche: Personalisierte Medizintechnik (von Organmodellen zu gedruckten Prothesen), neue Materialien und Verfahren für AM (vom Leichtbau zu New Spaces) sowie AM mit biobasierten Werkstoffen (z. B. Formgedächtnispolymere und ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft) im Blick. Hierfür werden Akteure aus Forschung und Technologieunternehmen bis hin zu Gründer- und Wirtschaftsförderungseinrichtungen in der Hauptstadtregion vereint. Die Achse Berlin-Potsdam gilt dabei als Testfeld für neuartige Produktionstechnologien und innovative Wertschöpfungsnetze.

Welche Vorteile bringt der Ansatz für den Innovationsstandort Deutschland?

Additive Fertigung ist eine Schlüsseltechnologie für verschiedene Anwendungsfelder, in denen Deutschland bereits sehr gut aufgestellt ist. Ziel von AMBER ist die Entwicklung eines selbsttragenden, international wettbewerbsfähigen AM-Ökosystems in der Region Berlin-Brandenburg. Hubs, Labs und Inkubatoren sollen hier als Vorzeige-Infrastrukturen geschaffen werden, welche auch die internationale Sichtbarkeit des Standortes erhöhen.