SaxoCell

Präzisionstherapie-Cluster für „Lebende Arzneimittel“

Koordination: Technische Universität Dresden; Partner: Universität Leipzig; Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI, Leipzig; Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden; Universitätsklinikum Leipzig

Was macht den Zukunftscluster-Finalisten aus?

Sogenannte „lebende Arzneien“, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und unterstützen können, spielen eine wesentliche Rolle für die Weiterentwicklung personalisierter Ansätze in der Medizin und insbesondere in der Krebsbekämpfung. Die ressourcenintensive CAR-T-Zell-Therapie wird beispielsweise bei Blut-und Lymphknotenkrebs eingesetzt, um mithilfe von im Labor modifizierten, körpereigenen Abwehrzellen die schädlichen Tumorzellen zielgerichtet zu zerstören. SaxoCell hat sich vorgenommen, das Wissensgebiet rund um präklinisch validierte Zell- und Gentherapieverfahren inklusive derer Nebenwirkungen auszubauen. So sollen neue Produktionsmethoden und Anwendungsgebiete für „lebende Arzneien“ erschlossen und in Richtung einer personalisierten Therapie nutzbar gemacht werden. Der Raum Dresden/Leipzig hat sich bereits einen Namen im Bereich der immunologischen und genetischen Forschung wie auch in der Anwendung von Zelltherapien gemacht.

Welche Vorteile bringt der Ansatz für den Innovationsstandort Deutschland?

Im Themenfeld der personalisierten Medizinansätze spielt der Einsatz von „lebenden Arzneien“ durch innovative Zell- und Gen-Editing-Techniken bereits eine tragende Rolle. Ziel des Zukunftscluster-Finalisten ist es, eine breitere medizinische Anwendung zu realisieren und ebenso die Kosten für das Gesundheitssystem zu senken. Damit soll ein realistisches Wirtschaftsmodell mit hohem Wertschöpfungspotenzial in der Region aufgebaut werden.