smart4life

Smart Materials and Electronics for Life

Koordination: Technische Universität Dresden

Was macht den Zukunftscluster-Finalisten aus?

Durch die Verschmelzung biologischer und elektronischer Prozesse können die Grenzen zwischen elektronischen Schaltungen und lebenden Organismen aufgehoben werden. Damit könnten biologische Prozesse in lebenden Geweben direkt digitalisiert werden und biologische Kommunikationsprozesse mithilfe digitalisierter Information steuerbar sein. Ziel von smart4life ist es, die neue bio-interaktive Elektronik als Schlüsseltechnologie für bahnbrechende Ansätze in medizinischer Diagnostik und Therapie nutzbar zu machen. Davon ausgehend sollen neue medizinische Produkte realisiert werden. Der Dresdner Zukunftscluster-Finalist setzt dabei auf den Zusammenschluss von Medizin und Materialwissenschaften. Bereits frühzeitig sollen zudem Aspekte wie Datensicherheit, Design, Recycling und Nutzerakzeptanz mit einbezogen werden.

Welche Vorteile bringt der Ansatz für den Innovationsstandort Deutschland?

Digitale Informationsverarbeitung mit Hilfe von Elektronik hat nahezu alle Lebensbereiche verändert. Während im Regelfall anorganische, statische Materialien hierfür genutzt werden, zeigen solche neuen Ansätze zu einer Elektronik auf Basis organischer Materialien verbesserte Eigenschaften: mechanische Flexibilität, Transparenz und biologische Abbaubarkeit. Auf Basis dieser Schlüsseltechnologie sind vielfältige disruptive Ansätze in medizinischer Diagnostik und Therapie in Zukunft denkbar, von denen Deutschland weitreichend profitiert.