Die Jury empfiehlt, das BMFTR entscheidet
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat eine unabhängige Jury mit namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft berufen, um den Auswahlprozess und die Übergänge in nächsten Umsetzungsphasen zu begleiten. Die Jury unterstützt das BMFTR mit ihren Empfehlungen bei seinen Entscheidungen.
Die 14-köpfige Jury identifizierte zu Beginn Kandidaten, die mit Blick auf die Förderkriterien dieüberzeugendsten Ideen, Konzepte und Strategien für einen Zukunftscluster vorlegten. Für die vielversprechendsten Beiträge sprach die Jury eine Förderempfehlung aus. Der Wettbewerb ist themenoffen gestaltet, entsprechend vielfältig sind die Branchen und Forschungsfelder der heute 14 Zukunftscluster. Die Jury-Mitglieder decken daher auch eine große Bandbreite von Themen ab: Wirtschaft, Naturwissenschaften, Informatik, Ingenieurswissenschaften, Umweltwissenschaften und Soziologie. Den Vorsitz der Jury teilen sich Professorin Dr. Birgitta Wolff, Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal, und Dr. Ralf Kuschnereit, Mitglied des Vorstands der JENOPTIK AG. Auch für die Jury ist der Auswahlprozess eine besondere Aufgabe. Gemeinsam mit den Zukunftsclustern wollen sie wichtige Impulse für Deutschland setzen.
Als unabhängiges Gremium war die Jury bereits am Auswahlprozess in den Wettbewerbsrunden beteiligt. Nun begleitet sie die Entwicklung der Zukunftscluster in den einzelnen Umsetzungshasen kontinuierlich über den gesamten Förderzeitraum von bis zu neun Jahren. Vor Beginn jeder neuen Umsetzungsphase gilt es, die Jury mit den erzielten Arbeitsfortschritten vom Potenzial und Erfolg der Zukunftscluster zu überzeugen und so eine Empfehlung für eine weitere Förderung zu erhalten.
Momentan (Januar 2026) befinden sich die sieben Zukunftscluster der zweiten Wettbewerbsrund im Übergang in die zweite Umsetzungsphase. Die sieben Zukunftscluster der ersten Wettbewerbsrunde sind nach entsprechendem Votum der Jury und Entscheidung des BMFTR seit Ende 2024 sukzessive in die zweite Umsetzungsphase gestartet.