Die Ziele der Zukunftscluster-Initiative

Wissens- und Technologietransfer mit neuen mutigen Visionen

Mit der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung werden Potenziale aufgezeigt, die in Deutschlands Forschung und Innovation stecken. Einen besonderen Beitrag dazu leistet die im Sommer 2019 ausgerufene Zukunftscluster-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Unter dem Motto „Clusters4Future“ engagieren sich deutschlandweit forschungsstarke Regionen mit neuen mutigen Ansätzen im Bereich des Wissens- und Technologietransfers. Ihr Ziel: die nächste Generation regionaler Innovationsnetzwerke entstehen zu lassen. Die späteren Zukunftscluster sollen exzellente Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung und damit in den Alltag der Menschen bringen.

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Als nächste Generation von regionalen Innovationsnetzwerken bündeln Zukunftscluster nicht nur Wissen, Kompetenzen sowie Perspektiven von Spitzenforschung und allen relevanten Partnern vor Ort. Sie sind auch dynamischer und risikofreudiger als je zuvor, beweisen Pioniergeist und Kreativität in der Zusammenarbeit.

Mit mutigen Kooperationsformen und Experimentierräumen für den Austausch schaffen die Zukunftscluster neue Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Disziplinen, zwischen Nutzerinnen und Nutzern, Anbietern und Produzenten. Mehr noch: Sie zeigen visionäre Kraft und Innovationsgeist in gerade erst aufkeimenden Technologie- und Wissensfeldern, bieten einen Nährboden für Gründungen und denken Aus- und Weiterbildung von Fachkräften von Beginn an mit. Damit verkörpern Zukunftscluster eine offene Innovations- und Wagniskultur, die – ganz im Sinne der Hightech-Strategie 2025 – Deutschlands Fortschritt und Wohlstand nachhaltig stärkt.

Das BMBF hat in der ersten Wettbewerbsrunde 16 ausgewählte Finalisten von Anfang Mai bis Ende Oktober 2020 in einer sechsmonatigen Konzeptionsphase unterstützt. Die Sieger dieser Phase wurden am 03. Februar 2021 verkündet und erhalten als Zukunftscluster eine Förderung, welche bis zu 5 Million Euro (einschließlich Projektpauschale) jährlich betragen wird.

Am 16. November 2020 startete die zweite Förderrunde der Initiative. Einreichungen waren bis zum 16. Februar 2021 möglich. Eine unabhängige Expertenjury empfahl am 06. Mai die besten 15 Konzepte zur weiteren Förderung in die Konzeptionsphase.

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