12.03.2026 nanodiag BW

nanodiag BW veröffentlicht Video zur Nanoporentechnologie

Der Zukunftscluster nanodiag BW hat ein neues Erklärvideo veröffentlicht, das Einblick in seine Forschung gibt. Der Film richtet sich an ein breites Publikum und zeigt verständlich, wie Nanoporentechnologie dazu beitragen kann, Krankheiten früher zu erkennen.

Das nanodiag BW-Team bei den Dreharbeiten
©nanodiag BW

Im Mittelpunkt der Forschung im Zukunftscluster stehen sogenannte epigenetische Veränderungen im Erbgut. Diese wirken wie molekulare Schalter, die Gene an- oder abschalten und damit eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielen. Forschende im Zukunftscluster untersuchen solche Veränderungen mithilfe von Nanoporen – winzigen Öffnungen, durch die einzelne Moleküle geleitet werden. Währenddessen lassen sich charakteristische elektrische Signale messen, die Rückschlüsse auf klinisch relevante Veränderungen in der Molekülstruktur erlauben. Auf dieser Grundlage entwickelt der Zukunftscluster nanodiag BW neue Ansätze für die molekulare Diagnostik.

Standbild aus dem Video
© nanodiag BW

Wissenschaft verständlich erklärt

Das Video vermittelt dieses komplexe wissenschaftliche Thema bewusst niederschwellig und anschaulich. Ziel ist es, Interesse an der Technologie zu wecken und einem breiten Publikum verständlich zu machen, wie moderne Diagnostik auf Basis von Nanoporentechnologie funktionieren kann. Den Film produzierte das Team der Öffentlichkeitsarbeit von nanodiag BW vollständig hausintern. Die Konzeption und Umsetzung erfolgten im eigenen Netzwerk und zeigen, wie sich komplexe Forschungsthemen auch mit begrenzten Mitteln mit klarer Bildsprache und verständlichen Erklärungen aufbereiten lassen.

Der Zukunftscluster nanodiag BW arbeitet daran, die Nanoporentechnologie in innovative diagnostische Anwendungen zu überführen. Langfristiges Ziel ist es, Krankheiten wie Krebs oder Diabetes bereits in einem frühen Stadium erkennen zu können und damit neue Perspektiven für Prävention und personalisierte Therapie zu eröffnen.