02.02.2026 MCube

MCube im Kinderfernsehen

Der Zukunftscluster MCube hat Innovationen aus der Mobilitätsforschung bei „1, 2 oder 3“ im ZDF erklärt und in einer Folge von „Checker Tobi“ (ARD/KiKA).

Die beiden MCube-Vertreter beantworten Elton Fragen bei 1, 2 oder 3. Im Hintergrund ist Publikum zu sehen.
©1,2 oder 3 ZDF/Ralf Wilschewski

Kaum ein Zukunftsthema ist so unmittelbar für die Gesellschaft relevant wie Mobilität. Es betrifft praktisch alle Zielgruppen. Darum ist es dem Zukunftscluster MCube (Münchner Cluster für die Zukunft der Mobilität in Metropolregionen) wichtig, sein Thema verständlich für unterschiedliche Zielgruppen zu erklären und für verschiedene Mobilitätskonzepte zu sensibilisieren. MCube beschäftigt sich seit seiner Gründung 2021 intensiv insbesondere mit autonomem Fahren und der Erforschung neuer Mobilitätslösungen direkt im urbanen Raum. Jetzt hatte der Zukunftscluster die Möglichkeit, seine Forschungsinhalte Kindern näher zu bringen.

Autonomes Fahren bei „1, 2 oder 3“

Allein in Deutschland gibt es bereits 59 Pilotprojekte zum autonomen Fahren im ÖPNV. Eines davon ist EDGAR, das autonome Forschungsfahrzeug der Technischen Universität München (TUM) und Teil des MCube-Innovationsprojekts “Wiesn-Shuttle”. EDGAR wurde schon auf dem Münchner Oktoberfest getestet – und bewies, dass autonomes Fahren bereits in komplexen, urbanen Umgebungen möglich ist. EDGAR zeigt, wie schnell automatisierte Verkehrssysteme entwickelt werden, die realen Bedingungen standhalten. 

In der Sendung „1, 2 oder 3“ zum Thema „Unterwegs mit Bus und Bahn“ stellte MCube verschiedene Ansätze moderner Mobilität vor. Ziel war es, Kindern einen altersgerechten Einblick in aktuelle Forschungsfelder zu geben – von autonomen Fahrzeugen bis zu neuen Formen des öffentlichen Verkehrs. MCube-Geschäftsführer Oliver May-Beckmann und Projektleiter Mario Illic vom TUM Lehrstuhl für Verkehrstechnik erläuterten Grundlagen autonomen Fahrens und präsentierten den Prototyp einer autonomen Fahrrad-Rikscha. Sie ist Teil des MCube-Projekts “Testkreuzung”. Sowohl EDGAR als auch die autonome Rikscha, können in der Umgebung mehr wahrnehmen, als ein Mensch, weil sie mit Hilfe von Kameras und anderen Sensoren in alle Richtungen gleichzeitig „sehen“ können, erklärten die beiden MCube-Vertreter anschaulich.

Erkenntnisse aus diesen beiden Projekten helfen MCube, automatisierte Fahrfunktionen und die Verkehrsplanung weiterzuentwickeln, und auch in bestehende ÖPNV-Strukturen einzufügen.

Zur Folge von 1, 2 oder 3

Verkehr neu denken mit Checker Tobi

Auch bei “Checker Tobi” zeichnete MCube ein lebendiges Bild der Mobilitätsforschung.  Gemeinsam mit drei Münchner Kindern entwickelte das Forschungsteam die Vision einer neu gestalteten Wohnstraße: mit mehr Raum für Menschen, sicheren Wegen für alle Verkehrsteilnehmenden und neuen Mobilitätskonzepten.

Ein zentrales Praxisbeispiel war dabei die Kolumbusstraße im Münchner Stadtteil Au: Für das MCube-Projekt aqt (Autoreduzierte Quartiere für eine lebenswerte Stadt) gestalteten Forschende das Quartier im Sommer 2023 um – als fünfmonatiges Reallabor für lebenswertere Mobilität im Alltag. Sie bepflanzten dabei einen ganzen Straßenabschnitt, schufen Aufenthaltsflächen und Sitzgelegenheiten und viele neue geteilte Mobilitätsangebote – dabei fielen auch Parkplätze weg, was zu einer Diskussion um die Aufteilung des öffentlichen Raums führte. 

Das Ziel von MCube-aqt war es, räumliche und verkehrliche Konzepte zu entwickeln und im urbanen Kontext zu testen. Das soll eine höhere Akzeptanz und Nutzung vielfältiger Mobilitätsangebote fördern, den individuellen PKW‑Besitz reduzieren und den öffentlichen Raum qualitativ aufwerten. Dabei stand die gemeinsame Erarbeitung von Zukunftsszenarien mit Bewohnerinnen und Bewohnern im Mittelpunkt.

Zur Folge von Checker Tobi

Forschung sichtbar und verständlich machen

Beide Formate zeigen, dass verständliche Wissenschaftskommunikation auch Kinder erreicht – und damit den Nachwuchs, der unsere Städte und Mobilität in Zukunft nutzen wird. Der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Zukunftscluster MCube nutzt diese Möglichkeiten, um aktuelle Forschungsarbeiten aus unterschiedlichen Projekten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und frühzeitig Interesse an Mobilität von morgen zu wecken.

Neues aus der Zukunftscluster-Initiative